Folgend nun ein kleiner Überblick über den Klettersport im Allgemeinen.
Die Popularisierung der Abenteuer- und Natursportarten in den letzten Jahren ließ auch das Sportklettern zur schnelllebigen Trendsportart werden. Mittlerweilen ist Sportklettern in Europa durch die Mitgliedschaft der Alpenvereine als Fachverbände für Sport- und Wettkampfklettern in den nationalen und internationalen Sportbünden zu einer so genannten Spitzensportart avanciert und verbandsintern von Bundes- bis Landes- und Sektionsebene strukturiert.
Im Zuge des Neubaus der Sporthalle des Gymnasiums in Betzdorf im Jahr 2007, steht nun auch für unsere Region die Kletterwand im Gymnasium zur Verfügung.
Die Kletterfans finden an der ca. 8 m hohen Kletterwand sieben Routen im Schwierigkeitsgrad III bis VI vor. Dies entspricht einer mittleren Schwierigkeit, senkrechte Stellen oder gutgriffige Überhänge verlangen bereits erhöhten Kraftaufwand.
Geklettert wird am so genannten „Toprope“. Dies ist die sicherste und bequemste Art Routen zu begehen. Das Seil (Rope) kommt von einer Umlenkung von oben (Top) zum Kletterer, so dass keine weiteren Stürze passieren können. Durch diesen Sicherheitsvorteil eignet sich das Toprope-Klettern für Anfänger aller Altersstufen.
Zur Zeit liegt die Mitgliederzahl beider Gruppen bei 30 Kletterinnen und Kletterer im Alter zwischen 6 und 50 Jahren. Was mich sehr freut ist, dass der ein oder andere Elternteil mit ihren Kindern gemeinsam das Training nutzt. Familienspaß pur.
|